Die nächsten Lesungen, August und September, werden im geräumigen Innenhof der Markgrafenstraße 88 stattfinden. Hier können die Abstandsregeln eingehalten werden.Anmeldung erbeten mit Name, Anschrift, Telefon-Nr. (Alternativ werden sie vor Ort aufgenommen.) Auf Grund der Pflicht zur Dokumentation werden Ihre Personendaten für 4 Wochen auf Basis der geltenden Datenschutzbestimmungen aufbewahrt.

10. September 2020 | 19.00 Uhr

Michael Wuliger

Geboren 1951 in London, wuchs in Wiesbaden auf, studierte in Marburg, lebt in Berlin. Von 1991 bis 2016 war er Kulturchef der „Jüdischen Allgemeinen“. 2009 erschien sein Buch „Der koschere Knigge – trittsicher durch die deutsch-jüdischen Fettnäpfchen“.

Musik: Martin Ripper, Flöten, Annette Rheinfurth, Violone, Kai-Uwe Jirka, Akkordeon

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Die nächsten Lesungen, August und September, werden im geräumigen Innenhof der Markgrafenstraße 88 stattfinden. Hier können die Abstandsregeln eingehalten werden.Anmeldung erbeten mit Name, Anschrift, Telefon-Nr. (Alternativ werden sie vor Ort aufgenommen.) Auf Grund der Pflicht zur Dokumentation werden Ihre Personendaten für 4 Wochen auf Basis der geltenden Datenschutzbestimmungen aufbewahrt.

13. August 2020 | 19.00 Uhr

Mirna Funk
Winternähe

Mirna Funk, geboren 1981 in Ostberlin, ist Schriftstellerin und Journalistin. Sie lebt in Berlin und Tel Aviv. Ihr Roman Winternähe erschien 2015 und wurde mit dem Uwe Johnson Förderpreis für das beste deutschsprachige Debüt der letzten zwei Jahre ausgezeichnet. In ihrem Werk und ihren Essays geht sie unter anderem den Fragen nach der Präsenz jüdischer Kultur in Deutschland und einer gegenwartsorientierten Erinnerungskultur nach. Seit zwei Jahren erscheint in der deutschen Ausgabe der Vogue ihre Kolumne „Jüdisch heute“, in der sie sich mit jüdischem Leben beschäftigt. Für das Frühjahr 2021 ist die Veröffentlichung ihres zweiten Romans geplant. Er wird bei dtv erscheinen.

Musik: Soil and Pink Band

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abgesagt

17. Juni 2020 | 24. Juni 2020 | 1. Juli 2020 | 19.00 Uhr

Daniel Vorpahl
An drei Abenden durch die Bibel

Wie aktuell, wie prägend biblische Texte sind, wie sie Einfluß genommen haben auf Kulturgeschichte – das zeigen die Abende, die auch einzeln besucht werden können. Grundlegende menschliche Themen kommen dabei zur Sprache. Die Impulse des Vortrages helfen, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wir laden daher zum Zuhören und Mitreden ein!

Eintritt frei | Spenden sind willkommen

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abgesagt

11. Juni 2020 | 19.00 Uhr

Linda Rachel Sabiers
Melancholie, Zynismus und Liebe zum Detail

Linda Rachel Sabiers lebt als Autorin, Kolumnistin und Texterin seit 2009 in Berlin. Die in Köln geborene Tochter einer israelischen Mutter und eines deutschen Vaters versuchte es zeitweilig mit dem Auswandern nach Tel Aviv, nach zehn Monaten überwog jedoch die Sehnsucht nach Europa, wo ein Großteil ihrer Wurzeln liegt. Neben Texten für Magazine, Tageszeitungen und Anthologien und einer Kolumne im SZ-Magazin schreibt sie auf ihren SocialMedia-Kanälen (Facebook, Twitter, Instagram) Alltagsbeobachtungen über das Berliner Miteinander.

Musik: Elke Jahn, Gitarre

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abgesagt

27. Mai 2020 | 19.00 Uhr

Berliner Dom | Tauf- und Traukirche

Vokalquintett Berlin
Bewahre meine Seele
Psalmvertonungen | Konzert

Das Buch der Psalmen der hebräischen Bibel (des Alten Testaments der Christen) ist eine der reichsten, tiefgründigsten und persönlichsten Gedichtsammlungen der Menschheitsgeschichte. Darin vertraut sich der freudige, nachdenkliche oder verzweifelte Mensch Gott an.Mit ihrem Programm „Bewahre meine Seele“ vereint das „Vokalquintett Berlin“ einige der schönsten Psalmvertonungen auf Deutsch, Latein, Englisch, Französisch, Arabisch und natürlich auf Hebräisch.

In der Liturgie des Judentums wie auch des Christentums spielen die Psalmen eine bedeutende Rolle und wurden vor allem in Musik und Literatur vielfach aufgegriffen. Theresa Dittman und Jasmin Andriani werden aus der jeweiligen christlichen bzw. jüdischen Sicht Gedanken dazu vortragen.

Die Berliner Domgemeinde und die Eberhard-Ossig-Stiftung laden gemeinsam zu dem Konzert ein.

Eintritt frei | Spenden sind willkommen

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abgesagt

30. April 2020 | 19.00 Uhr

Barbara Honigmann
Georg

Barbara Honigmann wurde 1949 in Ost-Berlin geboren. Sie arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin. 1984 emigrierte sie mit der Familie nach Straßburg, wo sie noch heute lebt. Honigmanns Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Heinrich-von-Kleist-Preis, dem Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich, zuletzt 2018 mit dem Jakob Wassermann-Preis.

Musik: Christine Bünning, Violine und Ingrid Ossig, Piano

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27. Februar 2020 | 19.00 Uhr

Katja Petrowskaja
Vielleicht Esther

Geboren 1970 in Kiew, studierte Katja Petrowskaja Literaturwissenschaften in Tartu (Estland) und promovierte 1998 in Moskau. Seit 1999 lebt sie in Berlin. 2014 erschien ihr preisgekröntes Debüt „Vielleicht Esther“

Musik: Insa Bernds, Klavier

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23. Februar 2020 | 16.00 Uhr

Michael Kaminski
Pilgern quer durch’s Jahr
12 Wege für die Seele

Michael Kaminski ist evangelischer Religionspädagoge, Erwachsenenbildner und ausgebildeter Pilgerbegleiter.
Seit 2007pilgert er allein oder mit Gruppen auf Jakobswegen.
Er organisiert Pilgerangebote u.a. in der Evangelischen Stadtakademie München und koordiniert die Pilgerarbeit im  Spirituellen Zentrum St. Martin in München.
 
Teilnahmebeitrag: € 8,-
 
Veranstalter:
STATT-WEGE – Pilgern in Berlin
in Zusammenarbeit mit der
Jacobusgesellschaft Brandenburg- Oderregion

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9. Januar 2020 | 19.00 Uhr

Prof. Dr. Michael Wolffsohn
Deutschjüdische Glückskinder

Eine Weltgeschichte meiner Familie
Ein unkonventioneller Blick auf die deutschjüdische Weltgeschichte

Musik:Leonardo Vistel, Cello

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28. November 2019 | 19.00 Uhr

Eva Lezzi
Die Jagd nach dem Kidduschbecher | und andere Bücher

Eva Lezzi ist in New York geboren und aufgewachsen in Zürich. Berlin ist seit dem Studium der Germanistik ihre Wahlheimat. Sie ist Privatdozentin für Germanistische Literaturwissenschaft sowie für Kulturwissenschaft und Referentin am Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk für jüdische Begabtenförderung.

Musik:Almuth Kraußer-Vistel, Klavier und Douglas Vistel, Cello

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7. November 2019 | 19.00 Uhr

Uwe Birnstein

„Halleluja, Leonard Cohen!“
Wie der Jude Leonard Cohen Gott lobte, Jesus suchte und unsere Herzen berührte
Vortrag mit Live-Musik
The Acoustic Cohen Project mit Uwe Birnstein und Michael Strauss

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24. Oktober 2019 | 19.00 Uhr

Debora Antmann
Not your Goy-Toy

Debora Antmann ist Queer_Feministin, Aktivistin, Bloggerin („Don’t degrade Debs, Darling“), Online-Kolumnistin beim Missy Magazine, provokante Jüdin, politische Bildnerin, semi-aktive Körperkünstlerin und verhinderte Superheldin. Ihre Themen sind vor allem: jüdische Identität, intersektionaler Feminismus, Heteronormativität/ Heterosexismus, Körpernormen, jüdischlesbische Widerstands- und Intersektionalitätsgeschichte in der BRD der 1980er und 1990er Jahre und der (un-)jüdische (Queer_) Feminismus der Gegenwart.

Musik:Christine Bünning, Geige; Ingrid Ossig, Klavier

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26. September 2019 | 19.00 Uhr

Julia Wolffsohn
Die kreisende Weltfabrik: Else Lasker-Schülers Berlin.

Eine literarisch-musikalische Hommage zum 150. Geburtstag der Dichterin.

Musik:Franziska Toufar, Flöte; Ingrid Ossig, Klavier

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27. August 2019 | 18.30 Uhr

Stiftung Keren Hayesoyd

Vorstellung der Stiftung KEREN HAYESOD
durch Rafi Heumann, Delegierter des „Keren Hayesod“ in Deutschland

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16. Juni 2019 | 11.30 Uhr

Sonntags Matinée zur Eröffnung des Stiftungsraumes Markgrafenstraße 88

Veranstaltung anläßlich des Umzugs der Stiftung nach Berlin.
Festreden:
Prof. Dr. Wolfgang Kraus, Stiftungsrat und Professor für Neues Testament an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken
Prof. Dr. Daniel Krochmalnik, Professor für Jüdische Religion und Philosophie an der Universität Potsdam
Dr. Andreas Goetze, Landeskirchlicher Pfarrer für interreligiösen Dialog der EKBO (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz).

Musikalische Umrahmung:
Herr Siener, Harfe

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9. Mai 2019 | 19.00 Uhr

Juna Grossmann
Schonzeit vorbei – Über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus

Juna Grossmann, geb. 1976 in (Ost-)Berlin, hat Sonderpädagogik studiert und arbeitet seit vielen Jahren in Gedenkstätten und Museen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin erstellte sie die Ausstellung »Kriegsgefangene Rotarmistinnen im KZ. Sowjetische Militärmedizinerinnen in Ravensbrück.« Seit 2009 leitet sie das Ausstellungsbüro eines Berliner Museums. Nebenher ist sie Beraterin für Social Media Auftritte für Gedenkstätten und Kultureinrichtungen. Seit 2008 betreibt Juna Grossmann den Blog irgendwiejuedisch.com und engagiert sich ehrenamtlich bei rentajew.org.

Juna Grossmann schildert in ihrem Buch ihr Leben mit dem wachsenden Antisemitismus in Deutschland. Sie berichtet vom Wachsen einer Angst, die sie vor einigen Jahren noch nicht kannte und mit der sie sich nicht abfinden will. Sie geht an die Öffentlichkeit und richtet an uns alle den Appell: „Steht zu uns, helft uns, greift ein! Denn auch für euch ist die Schonzeit vorbei.“

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14. März 2019 | 19.00 Uhr

Max Czollek
Desintegriert euch

Max Czollek, geb. 1987 in Berlin. Bis 2006 besuchte er die Jüdische (Ober-)Schule und schloss ein Studium der Politikwissenschaften an der FU Berlin an. Er promovierte am Zentrum für Antisemitismusforschung. Mit Sasha Marianna Salzmann kuratierte er 2016 die Veranstaltung „Desintegration. Ein Kongress zeitgenössischer jüdischer Positionen“. Seit 2009 ist er Mitglied des Lyrikkollektivs ,G13, organisiert gemeinsame Lesetouren und Veröffentlichungen und ist Kurator des internationalen Lyrikprojekts »Babelsprech«.
Außerdem ist er Mitherausgeber der Zeitschrift „Jalta“ – Positionen zur jüdischen Gegenwart.

Integration – das war lange wie ein Zauberwort politischer Debatten in Deutschland. In den letzten Jahren wurde es zunehmend kritisch diskutiert als tragfähiges Konzept für eine plurale Gesellschaft. Max Czolleks schreibt mit seiner Polemik „Desintegriert euch“ aus jüdischer Perspektive gegen das Integrationsparadigma an und wirft ein neues Licht auf das alte Zauberwort. Er ist wütend auf das deutsche „Integrationstheater“ und schreibt von sich selbst als “von einem, der auszog, kein Jude zu werden. Sondern ein Politikwissenschaftler, ein Schriftsteller und Intellektueller. Und von einem, der schließlich auch Jude wurde“.

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14. Februar 2019 | 20.00 Uhr

Dmitrij Belkin
Germanija – Wie ich in Deutschland jüdisch und erwachsen wurde

Dmitrij Belkin, geb. 1971 in der Ukraine (damals UdSSR), kam 1993 als „Kontingentflüchtling“ nach Deutschland. In Tübingen schloss er sein Studium der Geschichte und Philosophie mit Promotion ab. Nach Stationen am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte, beim Jüdischen Museum Frankfurt, beim Fritz Bauer Institut und in den USA lebt er heute als Referent beim jüdischen Ernst-Luwig-Ehrlich-Studienwerk und Publizist in Berlin.

Dezember 1993, Dnepropetrowsk, Ukraine. Der 22-jährige Dmitrij Belkin nimmt drei Taschen und sechs Bücher, setzt sich in einen Bus und fährt ins völlig Ungewisse, nach Deutschland, wie eine Viertelmillion andere Juden aus der Ex-UdSSR auch. Er kommt als Einwanderer in ein Land im Umbruch:
Postsowjetischer Blick trifft auf alte und neue Bundesrepublik, in der für ihn und seine Familie eine jüdische Selbstentdeckung möglich wird. Deutsche Zeitgeschichte im Spiegel einer sehr persönlichen und zugleich politischen Erzählung, die ihr Licht auch auf die heutige turbulente Zeit der Einwanderung wirft.

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