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5. September 2024 | 19.00 Uhr

Michel Bergmann
„Mameleben – oder das gestohlene Glück“

Großartig und nervtötend, liebevoll und erdrückend, aufopfernd, aber auch übergriffig – Michel Bergmann liebt seine Mutter Charlotte und hält sie manchmal nicht aus. Er erzählt in diesem Buch, in dem er nichts und niemanden schont, die Geschichte dieser eigenwilligen, starken Frau: ihre Vertreibung aus Deutschland, der Verlust fast der gesamten Familie, das Glück, ihren künftigen Ehemann wiederzufinden, und dennoch ein Schicksal, bei dem sie allzu oft ganz auf sich allein gestellt ist. Geboren 1916, hatte sie eigentlich den Wunsch, Kinderärztin zu werden. Doch der Krieg veränderte alles.
Ein lebendiges Stück Zeitgeschichte.

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22. August 2024 | 19.00 Uhr

Dana Vowinckel
„Gewässer im Ziplock“
Ein mitreißendes Porträt jüdischen Familienlebens heute

Ein Sommer zwischen Berlin, Chicago und Jerusalem. Wie jedes Jahr verbringt die fünfzehnjährige Margarita ihre Ferien bei den Großeltern in den USA. Viel lieber will sie aber zurück nach Deutschland, zu ihren Freunden und ihrem Vater, der in einer Synagoge die Gebete leitet. Die Mutter hat die beiden verlassen, als Margarita noch in den Kindergarten ging. Höchste Zeit, beschließt der Familienrat, dass sie einander besser kennenlernen.
Von großen und kleinen Lügen, Glücksmomenten und Enttäuschungen, von Zuneigung und Schmerz erzählt Dana Vowinckel in ihrem Debütroman. Eine Geschichte voller Leben und Menschlichkeit.

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23. Mai 2024 | 19.00 Uhr

Dmitrij Kapitelman
„Eine Formalie in Kiew“

25 Jahre nachdem die Kapitelmans die Ukraine verließen und als „jüdische Kontingentflüchtlinge“ Aufnahme in Deutschland fanden, hockt der Ich-Erzähler Dima bei seinen Eltern auf einer „von sibirischen Katzen vollgepissten Treppe“ und weiß plötzlich, dass er die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen will.

Musik: Andreas Sieling, Klavier, Claudia Tesorino, Saxophon

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25. April 2024 | 19.00 Uhr

Wolfgang Kraus
Mit antijüdischen Deutungen aufräumen
Das Neue Testament – jüdisch erklärt

Die christliche Tradition birgt eine große Gefahr für antijüdische Stereotype, die auch das jüdisch-christliche Verhältnis belasten. Viele dieser Stereotype gehen auf eine einseitige Lektüre des Neuen Testaments zurück.
Entstanden sind die Schriften des Neuen Testaments etwa vom Jahr 60 bis etwa 120 nach Beginn der allgemeinen Zeitrechnung. In dieser Zeit gab es noch kene etablierte Christenheit und erst Recht keine Kirche. Christliche Identität begann gerade erst sich im Verhältnis zu den vielen (anderen) jüdischen Strömungen zu entwickeln. Das Neue Testament ist also in einem jüdischen Kontext entstanden und als jüdisches Buch lesbar, auch wenn Jüdinnen und Juden die religiöse Bedeutung nicht teilen.

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14. März 2024 | 19.00 Uhr

Ronen Altman-Kaydar
Berliner Rebell*innen
Wie junge Jüdinnen & Juden die Geschichte Berlins prägten.

Der Autor folgt in seinem Buch den Spuren berühmter jüdischer Berlinerinnen und Berliner und zwar in einer Zeit, als sie noch jung waren.
Auf acht Stadtspaziergängen werden u.a. Fanny Mendelssohn, Henriette Herz, Adolf Jandorf und Martha Jacob begleitet.

Ronen Altman-Kaydar, geboren 1972 in Tel Aviv, ist ein israelischer Dichter, Autor und Übersetzer. Er ist Magister der Geschichte und Philosophie der Wissenschaft der Tel Aviv University. Im Jahre 2000 erschien sein erster Roman Schmetterlinge des Chaos, 2007 sein erster Gedichtband, Bissspuren. Altman-Kaydar wohnt in Berlin und arbeitet als Reiseleiter und Herausgeber von Reiseführern. Er hat sich auf jüdische und künstlerische Themen spezialisiert.

Musik: Friederike Bauer-Eschen, Cello und Andreas Eschen, Klavier

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22. Februar 2024 | 19.00 Uhr

Seyran Ateş, Lena Müller und Dr. Ulrike Offenberg
Wir sind die Veränderung
Von der Kraft der Begegnung
Filmvorführung und Gespräch

Acht Glaubensvertreterinnen aus Deutschland und Frankreich treffen sich im Südwesten Frankreichs in der Begegnungsstätte Château d’Orion. Die Imaminnen Seyran Ateş und Eva Janadin, die Katholikinnen Lisa Kötter und Paule Zellitch, die Vikarin und heutige Pastorin Lena Müller und die Pastorin Jane Stranz, die Rabbinerinnen Ulrike Offenberg und Iris Ferreira verbindet, dass sie in ihrer Religion einen außergewöhnlichen Weg eingeschlagen haben. Der Film erzählt ihre Geschichten und die Geschichte dieser besonderen Begegnung im Südwesten Frankreichs. Er ist ein leidenschaftlicher Blick nach vorne, der Poesie und Provokation vereint und leistet einen Beitrag zu einer hochaktuellen Diskussion innerhalb und zwischen Religion, Politik und Gesellschaft.

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25. Januar 2024 | 19.00 Uhr

Gernsheim-Duo
Anna Gann, Sopran
Naoko Christ-Kato, Klavier

„Eine Melodie singt mein Herz, die Du gesungen…“
Werke vergessener jüdischer Komponisten der Romantik

Viele jüdische Komponisten bereicherten vor der Shoa das europäische Musikleben.In der NS-Zeit wurden ihre Werke aus dem Konzertsälen verbannt, die Erinnerung an ihr Wirken wurde getilgt. Die Folgen bis heute: Ihre Namen sind weitgehend unbekannt, nur selten werden ihre Stücke aufgeführt.

Foto © Marie Liebig

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23. November 2023 | 19.00 Uhr

Barbara Honigmann
Unverschämt jüdisch

Barbara Honigmann, 1949 in Ost-Berlin geboren, arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin. 1984 emigrierte sie mit ihrer Familie nach Straßburg, wo sie noch heute lebt. Honigmanns Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Heinrich-Kleist-Preis, dem Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich, dem Jakob-Wassermann-Preis, dem Bremer Literaturpreis 2020 und zuletzt dem Jean-Paul-Preis 2021. Bei Hanser erschienen zuletzt Chronik meiner Straße (2015) und Georg (2019).

Moderation: Moshe Kahn
Musik: Ensemble Bayat

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abgesagt

11. Oktober 2023 | 19.00 Uhr

Ilana Pardes
Das Buch Ruth – Geschichte einer Migration

Ilana Pardes ist Professorin für Literaturwissenschaft und Direktorin des Zentrums für literarische Studien an der Hebräischen Universität Jerusalem. In ihrem ersten ins Deutsche übersetze Buch „Ruth. Geschichte einer Migration“ spürt sie dem Nachleben der biblischen Figur außerhalb der Bibel in rabbinischen Quellen, in Literatur und Kunst bis zur Moderne nach.

Angelika Obert liest die deutsche Übersetzung
Milena Hasselmann moderiert das Gespräch mit der englischsprachigen Autorin

Musik: Ingrid Ossig, Flügel

Foto Ilana Pardes © Bruno Charbit

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14. September 2023 | 19.00 Uhr

Alice Brauner
Also dann in Berlin

Alice Brauner, geboren 1966 in Berlin, ist Journalistin, Historikerin und Filmproduzentin. 1999 promovierte sie am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. 2006 stieg sie in die CCC Filmkunst ihres Vaters ein, die sie seit 2019 leitet. Sie produzierte u. a. »Wunderkinder« und »CRESCENDO #makemusicnotwar«. Für ihre große Familienbiographie griff sie nicht nur auf die eigenen Erinnerungen zurück – eine wichtige Quelle ist auch das umfassende Tagebuch ihres Großvaters. Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Musik: Laura Rosen und Borris Rosenthal

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24. August 2023 | 19.00 Uhr

Nora Goldenbogen
Seit ich weiß, dass du lebst

Moderation: Dr. Nora Pester
 
Nora Goldenbogen, geboren 1949 in Dresden, Diplomlehrerin und promovierte Historikerin, Gründungsmitglied un spätere Leiterin von HATiKVA – Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.V., langjährige Vorsitzende der Jdüdischen Gemeinde zu Dresden und gegenwärtig des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden. Nora Goldenbogen ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Enkel und lebt in Dresden.
 
Musik: Alexander Bersutsky, Violine

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27. Juli 2023 | 19.00 Uhr

Lana Lux
Jägerin und Sammlerin

Lana Lux, geboren 1986 in Dnipropetrowsk/Ukraine, wanderte im Alter von zehn Jahren mit ihren Eltern als Kontingentflüchtling nach Deutschland aus. Sie studierte zunächst Ernährungswissenschaften, absolvierte eine Schauspielausbildung in Berlin. Seit 2010 lebt und arbeitet sie als Schauspielerin und Autorin in Berlin. 2017 erschien ihr vielbeachtetes Debüt „Kukolka“, das in mehrere Sprachen übersetzt wurde, 2020 ihr Roman „Jägerin und Sammlerin“.

Musik: Elke Jahn | Gitarre

Foto © Joachim Gern 

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22. Juni 2023 | 19.00 Uhr

Assaf Levitin &AGvH Jazz Ensemble
„IsReal Book“
Jazz auf Hebräisch

Assaf Levitin ist Kantor einer jüdischen Gemeinde und ausgebildeter Opernsänger. Sein Herz schlägt auch für den Jazz. Auf seinem „IsReal Book“ singt er Stücke aus Israel und eigene Kompositionen. Jazz auf hebräisch – ein Hörerlebnis.

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25. Mai 2023 | 19.00 Uhr

Shelly Kupferberg
Isidor. Ein jüdisches Leben

Shelly Kupferberg, geboren 1974 in Tel Aviv, ist in Westberlin aufgewachsen und hat Publizistik, Theater- und Musikwissenschaften studiert. Sie ist Journalistin und moderiert für ›Deutschlandfunk Kultur‹ und ›RBB Kultur‹ diverse Sendungen zu Kultur und Gesellschaft. Shelly Kupferberg lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Musik: Jakub Sawicki | Flügel

Foto © Heike Steinweg

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27. April 2023 | 19.00 Uhr

Angelika Obert liest
Ein Versteck unter Feinden
von Roxane van Iperen

Angelika Obert, geb. 1948, ist Pfarrerin und hat von 1994 – 2014 den Evangelischen Rundfunkdienst in Berlin geleitet.
Sie hat zahlreiche Hörfunksendungen produziert, darunter immer wieder literarische Porträts, u.a. von Mascha Kaléko, Gertrud Kolmar, Nelly Sachs und Robert Walser
 
Musik: Jalda Rebling | Gesang

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23. März 2023 | 19.00 Uhr

Regina Scheer
Gott wohnt im Wedding

Regina Scheer, geboren 1950 in Berlin, studierte Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität. 1972 – 1976 arbeitete sie bei der Wochenzeitschrift „Forum“, war anschließend freie Autorin, wirkte nach 1990 an Ausstellungen, Filmen und Anthologien mit und veröffentliche mehrere Bücher zur deutsch-jüdischen Geschichte. Für ihren ersten viel beachteten Roman „Machandel erhielt sie 2014 den Mara-Cassens-Preis.

Musik: Karsten Troyke/ Sänger und Gitarrist

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23. Februar 2023 | 19.00 Uhr

Aaron Lucas
I’ll be Frank

Dokumentarfilm, 2022
Film und Gespräch mit Regisseur Aaron Lucas, moderiert von Dr. Benjamin Kuntz.
Der knapp einstündige Film wird in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Foto ©  Archiv Lucas 

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2. November 2022 | 9. November 2022 | 16. November 2022 | 19.00 Uhr

Daniel Vorpahl
An drei Abenden durch die Bibel

Wie aktuell, wie prägend biblische Texte sind, wie sie Einfluß genommen haben auf Kulturgeschichte – das zeigen die Abende, die auch einzeln besucht werden können. Grundlegende menschliche Themen kommen dabei zur Sprache. Die Impulse des Vortrages helfen, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wir laden daher zum Zuhören und Mitreden ein!

Eintritt frei | Spenden sind willkommen

gefördert von:

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8. September 2022 | 19.00 Uhr

Lesung im Garten Markgrafenstrasse 88

Barbara Bišický-Ehrlich
Der Rabbiner ohne Schuh
Kuriositäten aus meinem fast koscheren Leben

Barbara Bisický-Ehrlich, 1974 geboren, wuchs als Kind tschechischer Emigranten in Frankfurt am Main auf. Nach ihrem Studium der Theaterregie und Dramaturgie in Prag absolvierte sie ein Redaktionsvolontariat beim Südwestrundfunk. Heute arbeitet sie selbstständig als Werbe- und Synchronsprecherin und leitet Kinder-Theatergruppen in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.
Sie lebt mit ihren drei Kindern in Frankfurt

Musik: Jakub Sawicki/ e-piano

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25. August 2022 | 19.00 Uhr

Lesung im Garten Markgrafenstrasse 88

Olga Grjasnowa
Der Russe ist einer, der Birken liebt

Olga Grjasnowa, 1984 in Baku, Aserbaidschan, in eine russisch-jüdische Familie geboren, ist eine deutsche Schriftstellerin, die für ihre vielfältigen Romane mehrfach ausgezeichnet wurde.
Sie ist Mitglied im PEN Deutschland. Ihren Lebensmittelpunkt hat sie in Berlin-Neukölln gefunden.

Musik: Jonas Sandmeier/ e-piano

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30. Juni 2022 | 19.00 Uhr

Bei schönem Wetter Veranstaltung im Garten Markgrafenstrasse 88

Ronen Steinke
Antisemitismus in der Sprache

Der Journalist Ronen Steinke hat im Duden-Verlag ein Buch veröffentlicht, das sich mit „Antisemitismus in der Sprache“ befasst. Er zeigt darin, welche Wörter jiddischer Herkunft wie Mischpoke, mauscheln und schachern sich in unserer deutschen Alltagssprache wiederfinden und wie die ursprünglich neutralen Bezeichnungen judenfeindlich aufgeladen wurden und heute negativ verwendet werden.

Steinke ist Jahrgang 1983, hat Jura und Kriminologie studiert und im Völkerstrafrecht promoviert.

Seit 2011 bei der Süddeutschen Zeitung, zwischendurch Gastwissenschaftler am Fritz-Bauer-Institut für Holocaustforschung, seit 2016 Innenpolitik-Redakteur für Sicherheit und Recht.

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9. Juni 2022 | 19.00 Uhr

Bei schönem Wetter Veranstaltung im Garten Markgrafenstrasse 88

André Herzberg
Was aus uns geworden ist

In einer musikalischen Lesung liest er aus seinem Roman „Was aus uns geworden ist“ und spielt Lieder seiner gleichnamigen CD. Er erzählt über jüdisches Leben in der DDR und wir er selbst diesen Teil seiner Identität vor der Wende verborgen hat.

André Herzberg, 1955 in Ostberlin geboren, ist seit über dreißig Jahren Musiker und vor allem als Frontmann und Sänger der in der DDR gegründeten Rockband „Pankow“ berühmt geworden.

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3 G-Regel und FFP 2-Maske, auch während der Veranstaltung. Empfehlung eines tagesaktuellen Tests.
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13. April 2022 | 19.00 Uhr

Prof. Jens Schröter
Die Entstehung des Neuen Testaments und ein Blick auf das Nebeneinander von christlicher und jüdischer Bibel

Die Bibel versammelt ganz unterschiedliche Schriften aus über tausend Jahren und wirkt doch wie ein Buch. Wie kam es zu diesem Wunderwerk? Konrad Schmid und Jens Schröter erklären, wie aus alten Erzählungen, Liedern, Weisheitssprüchen und Gesetzen, aus Briefen an frühchristlichen Gemeinden und Erzählungen über Jesus in einem langen Prozess heilige Schriften von Juden und Christen hervor gingen, die heute überall auf der Welt gelesen werden.

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3 G-Regel und FFP 2-Maske, auch während der Veranstaltung. Empfehlung eines tagesaktuellen Tests.
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7. April 2022 | 19.30 Uhr

Dalia Marx
Durch das Jüdische Jahr

Aus dem Hebräischen übersetzt und bearbeitet von Rabbinerin Ulrike Offenberg
Dalia Marx ist Rabbinerin und Professorin für Liturgie und Midrasch am Hebrew Union College 
in Jerusalem und lehrt an akademischen Institutionen in Europa und den USA. 
Ulrike Offenberg ist Rabbinerin der Jüdischen Gemeinde Hameln.

Musik
Naaman Wagner, Pianist 
Assaf Levitin, Chasan, Sänger und Komponist

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6. April 2022 | 19.00 Uhr

Prof. Konrad Schmid
Das Werden des Alten Testaments

Konrad Schmid ist Professor für Alttestamentliche Wissenschaft und Frühjüdische Religionsgeschichte an der Universität Zürich. Er hat u. a. in Jerusalem und Princeton gelehrt.

©: privat

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30. März 2022 | 19.00 Uhr

Prof. Jens Schröter
Einführung: von den ersten Texten zu den heiligen Schriften

Jens Schröter ist Professor für Neues Testament und neutestamentliche Apokryphen an der Humboldt-Universität zu Berlin.

© Foto: Privat

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24. November 2021 | 19.00 Uhr

Ayala Goldmann
Schabbatkind

Ayala Goldmann, geboren 1969 in Hamburg, ist Journalistin. Sie wuchs in Ulm auf und studierte jüdische Geschichte an der Freien Universität Berlin und der Hebräischen Universität Jerusalem. Seit 2013 ist sie Redakteurin der Jüdischen Allgemeinen. 
Mit ihrer Familie lebt sie in Berlin-Friedenau.
 
Shraga Felix Goldmann, geboren 1935 als siebtes Kind einer jüdischen Familie in Berlin, konnte noch im September 1938 mit seinen Eltern nach Haifa auswandern. Doch er kehrte zurück aus Israel, studierte in Hamburg, wurde Transfusionsmediziner an der Universität Ulm und Gründer des Zentralen Knochenmarkspender-Registers Deutschland (ZKRD) für Leukämie-Kranke. 
Eine starke Vaterfigur – politisch engagiert, säkular und dennoch tief verwurzelt in jüdischen Traditionen. 
Seine Tochter Ayala Goldmann beschreibt ein Leben zwischen zwei Welten. Sie sucht nach 13 Verwandten, deren Spuren sich im Warschauer Ghetto verlieren, und eine Antwort auf die Frage, warum ihre Mutter zum Judentum konvertiert ist. 
Ein Buch über Glauben, Zweifel und Hoffnung auf eine Zukunft jüdischen Lebens in Deutschland.
 
Musik: Elke Jahn/ Gitarre

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Aufgrund der beschränkten Raumkapazität ist die Teilnahme leider nur für Geimpfte und Genesene möglich.
Anmeldung per e-Mail erforderlich! mail@ikj-berlin.de.

4. November 2021 | 19.00 Uhr

Benjamin Kuntz | Stefan Hayn
Lucie Adelsberger und Ursula Bohn: Geschichte einer Freundschaft

Vortrag / Lesung / Filmvorführung

Dr. Benjamin Kuntz, geb. 1985, ist Gesundheitswissenschaftler und Medizinhistoriker. Er arbeitet am Robert Koch-Institut und leitet die Geschäftsstelle des Projekts „GeDenkOrt.Charité – Wissenschaft in Verantwortung“ an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Er hat mehrere Biographien über jüdische Ärztinnen und Ärzte aus Berlin verfasst, die u.a. in der Reihe „Jüdische Miniaturen“ des Verlags Hentrich & Hentrich erschienen sind.

Stefan Hayn, geb. 1965, ist Maler und Filmemacher. Er studierte bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin und absolvierte seinen Meisterschülerabschluss in der Klasse von Rebecca Horn. Von 1995 bis 1998 studierte er Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit 1985 veröffentlicht er Zeichnungen und Malerei, seit 1989 Filme. Seit 1995 werden auch Essays und Vorträge von ihm publiziert. Von 2012 bis 2014 war Stefan Hayn Stipendiat an der Graduiertenschule der Universität der Künste Berlin.

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7. Oktober 2021 | 19.00 Uhr

Berliner Dom | Predigtkirche

Vokalquintett Berlin
Bewahre meine Seele
Psalmvertonungen | Konzert

Das Buch der Psalmen der hebräischen Bibel (des Alten Testaments der Christen) ist eine der reichsten, tiefgründigsten und persönlichsten Gedichtsammlungen der Menschheitsgeschichte. Darin vertraut sich der freudige, nachdenkliche oder verzweifelte Mensch Gott an. Mit ihrem Programm „Bewahre meine Seele“ vereint das „Vokalquintett Berlin“ einige der schönsten Psalmvertonungen auf Deutsch, Latein, Englisch, Französisch, Arabisch und natürlich auf Hebräisch.

In der Liturgie des Judentums wie auch des Christentums spielen die Psalmen eine bedeutende Rolle und wurden vor allem in Musik und Literatur vielfach aufgegriffen. Theresa Dittman und Jasmin Andriani werden aus der jeweiligen christlichen bzw. jüdischen Sicht Gedanken dazu vortragen.

Die Berliner Domgemeinde und die Eberhard-Ossig-Stiftung laden gemeinsam zu dem Konzert ein.

Eintritt frei | Spenden sind willkommen

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9. September 2021 | 19.00 Uhr

Myriam Halberstam
#Antisemitismus für Anfänger

An diesem Abend werden zu Gast sein:

Myriam Halberstam, *1962 in New York City, Kinderbuchautorin und Verlegerin in Berlin. Sie arbeitete als Journalistin, Fernsehredakteurin und Dokumentarfilmerin, bevor sie 2010 ihren Buchverlag „Ariella“ aufbaute, den sie seitdem leitet. Es ist der erste Verlag für jüdische Kinderliteratur, der nach dem Holocaust in Deutschland gegründet wurde.

Vivian Kanner, *1970 in München, Schauspielerin und Sängerin jiddischer Lieder und Chansons der 1920er und 30er Jahre. Von ihr findet sich eine neu getextete Fassung des Satireklassikers „An allem sind die Juden schuld“ (1931) von Friedrich Hollaender in dem Buch. Sie wird u.a. erstmalig diese Neuinterpretation singen, begleitet von Maxim Shagaev (Akkordeon).

Dmitrij Kapitelman, *1986 in Kiew, kam im Alter von acht Jahren als »Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. 2016 erschien sein erstes, erfolgreiches Buch „Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters“, für das er den Klaus-Michael Kühne-Preis gewann.

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12. August 2021 | 19.00 Uhr

Angelika Obert
Mascha Kaleko

Angelika Obert, geb. 1948, ist Pfarrerin und hat von 1994 – 2014 den Evangelischen Rundfunkdienst in Berlin geleitet.
Sie hat zahlreiche Hörfunksendungen produziert, darunter immer wieder literarische Porträts, u.a. von Mascha Kaléko, Gertrud Kolmar, Nelly Sachs und Robert Walser.
Seit vielen Jahren ist sie regelmäßig mit Lesungen am ‚Dorfkirchensommer‘ beteiligt, auch da mit einem Schwerpunkt auf jüdische Dichterinnen und Dichter.

Musik: Liz Fréon, Harfe und Anne-Lisa Nathan, Mezzosopran

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22. Juli 2021 | 19.00 Uhr

Lena Gorelik
Wer wir sind

Lena Gorelik wurde 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland. „Wer wir sind“ erschien im Mai 2021. Es ist ein autobiografischer Roman, der zeigt, dass die Identität gerade im Zweispalt zwischen Stolz und Scham, Eigensinn und Anpassung, Fremdsein und allem Dazwischen stark wird. „Wer wir sind“ erzählt, wie eine Frau sich findet – und wer wir im heutigen Deutschland sind.  Sie wurde sowohl für den Deutschen Buchpreis nominiert als auch für den Deutschen Jugendbuchpreis und mit dem Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrer Familie in München.

Bei rowohlt erschienen „Meine weißen Nächte“ (2004) – „Hochzeit in Jerusalem“ (2007) – „Listensammlerin“ (2013) – „Null bis unendlich“ (2015) „Mehr Schwarz als Lila“ (2017)

Musik: Elke Jahn/ Gitarre

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24. Juni 2021 | 19.00 Uhr

Bubales (jüd. Puppentheater)

„Die Koscher-Maschine. – Ein jüdisches Puppen-Science-fiction“ – Mit lustigen Songs und bunten Tieren erklären uns die bubales die jüdischen Speiseregeln. Es werden keine Tiere gequält und auch keine veganen Gefühle verletzt. Das Schweinchen Babett möchte koscher werden und schlüpft in Shlomos selbstgebaute Koscher-Maschine. Ob das gut geht? Schon bald sorgt Shlomos Projekt auf dem Kinder-Bauerhof für Schlamassel und der Rabbi „is not amused“. Zum Glück outet sich Shlomos beste Freundin Ayshe als Computer-Nerd und hilft ihm, die Koscher-Maschine umzuprogrammieren.

Musik: Wassim Mukdad/ Oud

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abgesagt

27. Mai 2021 | 19.00 Uhr

Barbara Honigmann
Georg

Barbara Honigmann wurde 1949 in Ost-Berlin geboren. Sie arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin. 1984 emigrierte sie mit der Familie nach Straßburg, wo sie noch heute lebt. Honigmanns Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Heinrich-von-Kleist-Preis, dem Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich, zuletzt 2018 mit dem Jakob Wassermann-Preis.

Musik: Bünning + Ossig
Moderation: Julia Wolffsohn

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10. September 2020 | 19.00 Uhr

Michael Wuliger

Geboren 1951 in London, wuchs in Wiesbaden auf, studierte in Marburg, lebt in Berlin. Von 1991 bis 2016 war er Kulturchef der „Jüdischen Allgemeinen“. 2009 erschien sein Buch „Der koschere Knigge – trittsicher durch die deutsch-jüdischen Fettnäpfchen“.

Musik: Martin Ripper, Flöten, Annette Rheinfurth, Violone, Kai-Uwe Jirka, Akkordeon

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13. August 2020 | 19.00 Uhr

Mirna Funk
Winternähe

Mirna Funk, geboren 1981 in Ostberlin, ist Schriftstellerin und Journalistin. Sie lebt in Berlin und Tel Aviv. Ihr Roman Winternähe erschien 2015 und wurde mit dem Uwe Johnson Förderpreis für das beste deutschsprachige Debüt der letzten zwei Jahre ausgezeichnet. In ihrem Werk und ihren Essays geht sie unter anderem den Fragen nach der Präsenz jüdischer Kultur in Deutschland und einer gegenwartsorientierten Erinnerungskultur nach. Seit zwei Jahren erscheint in der deutschen Ausgabe der Vogue ihre Kolumne „Jüdisch heute“, in der sie sich mit jüdischem Leben beschäftigt. Für das Frühjahr 2021 ist die Veröffentlichung ihres zweiten Romans geplant. Er wird bei dtv erscheinen.

Musik: Soil and Pink Band

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abgesagt

11. Juni 2020 | 19.00 Uhr

Linda Rachel Sabiers
Melancholie, Zynismus und Liebe zum Detail

Linda Rachel Sabiers lebt als Autorin, Kolumnistin und Texterin seit 2009 in Berlin. Die in Köln geborene Tochter einer israelischen Mutter und eines deutschen Vaters versuchte es zeitweilig mit dem Auswandern nach Tel Aviv, nach zehn Monaten überwog jedoch die Sehnsucht nach Europa, wo ein Großteil ihrer Wurzeln liegt. Neben Texten für Magazine, Tageszeitungen und Anthologien und einer Kolumne im SZ-Magazin schreibt sie auf ihren SocialMedia-Kanälen (Facebook, Twitter, Instagram) Alltagsbeobachtungen über das Berliner Miteinander.

Musik: Elke Jahn, Gitarre

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abgesagt

27. Mai 2020 | 19.00 Uhr

Berliner Dom | Tauf- und Traukirche

Vokalquintett Berlin
Bewahre meine Seele
Psalmvertonungen | Konzert

Das Buch der Psalmen der hebräischen Bibel (des Alten Testaments der Christen) ist eine der reichsten, tiefgründigsten und persönlichsten Gedichtsammlungen der Menschheitsgeschichte. Darin vertraut sich der freudige, nachdenkliche oder verzweifelte Mensch Gott an.Mit ihrem Programm „Bewahre meine Seele“ vereint das „Vokalquintett Berlin“ einige der schönsten Psalmvertonungen auf Deutsch, Latein, Englisch, Französisch, Arabisch und natürlich auf Hebräisch.

In der Liturgie des Judentums wie auch des Christentums spielen die Psalmen eine bedeutende Rolle und wurden vor allem in Musik und Literatur vielfach aufgegriffen. Theresa Dittman und Jasmin Andriani werden aus der jeweiligen christlichen bzw. jüdischen Sicht Gedanken dazu vortragen.

Die Berliner Domgemeinde und die Eberhard-Ossig-Stiftung laden gemeinsam zu dem Konzert ein.

Eintritt frei | Spenden sind willkommen

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abgesagt

30. April 2020 | 19.00 Uhr

Barbara Honigmann
Georg

Barbara Honigmann wurde 1949 in Ost-Berlin geboren. Sie arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin. 1984 emigrierte sie mit der Familie nach Straßburg, wo sie noch heute lebt. Honigmanns Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Heinrich-von-Kleist-Preis, dem Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich, zuletzt 2018 mit dem Jakob Wassermann-Preis.

Musik: Christine Bünning, Violine und Ingrid Ossig, Piano

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27. Februar 2020 | 19.00 Uhr

Katja Petrowskaja
Vielleicht Esther

Geboren 1970 in Kiew, studierte Katja Petrowskaja Literaturwissenschaften in Tartu (Estland) und promovierte 1998 in Moskau. Seit 1999 lebt sie in Berlin. 2014 erschien ihr preisgekröntes Debüt „Vielleicht Esther“

Musik: Insa Bernds, Klavier

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23. Februar 2020 | 16.00 Uhr

Michael Kaminski
Pilgern quer durch’s Jahr
12 Wege für die Seele

Michael Kaminski ist evangelischer Religionspädagoge, Erwachsenenbildner und ausgebildeter Pilgerbegleiter.
Seit 2007pilgert er allein oder mit Gruppen auf Jakobswegen.
Er organisiert Pilgerangebote u.a. in der Evangelischen Stadtakademie München und koordiniert die Pilgerarbeit im  Spirituellen Zentrum St. Martin in München.
 
Teilnahmebeitrag: € 8,-
 
Veranstalter:
STATT-WEGE – Pilgern in Berlin
in Zusammenarbeit mit der
Jacobusgesellschaft Brandenburg- Oderregion

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9. Januar 2020 | 19.00 Uhr

Prof. Dr. Michael Wolffsohn
Deutschjüdische Glückskinder

Eine Weltgeschichte meiner Familie
Ein unkonventioneller Blick auf die deutschjüdische Weltgeschichte

Musik:Leonardo Vistel, Cello

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28. November 2019 | 19.00 Uhr

Eva Lezzi
Die Jagd nach dem Kidduschbecher | und andere Bücher

Eva Lezzi ist in New York geboren und aufgewachsen in Zürich. Berlin ist seit dem Studium der Germanistik ihre Wahlheimat. Sie ist Privatdozentin für Germanistische Literaturwissenschaft sowie für Kulturwissenschaft und Referentin am Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk für jüdische Begabtenförderung.

Musik:Almuth Kraußer-Vistel, Klavier und Douglas Vistel, Cello

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7. November 2019 | 19.00 Uhr

Uwe Birnstein

„Halleluja, Leonard Cohen!“
Wie der Jude Leonard Cohen Gott lobte, Jesus suchte und unsere Herzen berührte
Vortrag mit Live-Musik
The Acoustic Cohen Project mit Uwe Birnstein und Michael Strauss

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24. Oktober 2019 | 19.00 Uhr

Debora Antmann
Not your Goy-Toy

Debora Antmann ist Queer_Feministin, Aktivistin, Bloggerin („Don’t degrade Debs, Darling“), Online-Kolumnistin beim Missy Magazine, provokante Jüdin, politische Bildnerin, semi-aktive Körperkünstlerin und verhinderte Superheldin. Ihre Themen sind vor allem: jüdische Identität, intersektionaler Feminismus, Heteronormativität/ Heterosexismus, Körpernormen, jüdischlesbische Widerstands- und Intersektionalitätsgeschichte in der BRD der 1980er und 1990er Jahre und der (un-)jüdische (Queer_) Feminismus der Gegenwart.

Musik:Christine Bünning, Geige; Ingrid Ossig, Klavier

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26. September 2019 | 19.00 Uhr

Julia Wolffsohn
Die kreisende Weltfabrik: Else Lasker-Schülers Berlin.

Eine literarisch-musikalische Hommage zum 150. Geburtstag der Dichterin.

Musik:Franziska Toufar, Flöte; Ingrid Ossig, Klavier

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27. August 2019 | 18.30 Uhr

Stiftung Keren Hayesoyd

Vorstellung der Stiftung KEREN HAYESOD
durch Rafi Heumann, Delegierter des „Keren Hayesod“ in Deutschland

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16. Juni 2019 | 11.30 Uhr

Sonntags Matinée zur Eröffnung des Stiftungsraumes Markgrafenstraße 88

Veranstaltung anläßlich des Umzugs der Stiftung nach Berlin.
Festreden:
Prof. Dr. Wolfgang Kraus, Stiftungsrat und Professor für Neues Testament an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken
Prof. Dr. Daniel Krochmalnik, Professor für Jüdische Religion und Philosophie an der Universität Potsdam
Dr. Andreas Goetze, Landeskirchlicher Pfarrer für interreligiösen Dialog der EKBO (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz).

Musikalische Umrahmung:
Herr Siener, Harfe

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9. Mai 2019 | 19.00 Uhr

Juna Grossmann
Schonzeit vorbei – Über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus

Juna Grossmann, geb. 1976 in (Ost-)Berlin, hat Sonderpädagogik studiert und arbeitet seit vielen Jahren in Gedenkstätten und Museen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin erstellte sie die Ausstellung »Kriegsgefangene Rotarmistinnen im KZ. Sowjetische Militärmedizinerinnen in Ravensbrück.« Seit 2009 leitet sie das Ausstellungsbüro eines Berliner Museums. Nebenher ist sie Beraterin für Social Media Auftritte für Gedenkstätten und Kultureinrichtungen. Seit 2008 betreibt Juna Grossmann den Blog irgendwiejuedisch.com und engagiert sich ehrenamtlich bei rentajew.org.

Juna Grossmann schildert in ihrem Buch ihr Leben mit dem wachsenden Antisemitismus in Deutschland. Sie berichtet vom Wachsen einer Angst, die sie vor einigen Jahren noch nicht kannte und mit der sie sich nicht abfinden will. Sie geht an die Öffentlichkeit und richtet an uns alle den Appell: „Steht zu uns, helft uns, greift ein! Denn auch für euch ist die Schonzeit vorbei.“

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14. März 2019 | 19.00 Uhr

Max Czollek
Desintegriert euch

Max Czollek, geb. 1987 in Berlin. Bis 2006 besuchte er die Jüdische (Ober-)Schule und schloss ein Studium der Politikwissenschaften an der FU Berlin an. Er promovierte am Zentrum für Antisemitismusforschung. Mit Sasha Marianna Salzmann kuratierte er 2016 die Veranstaltung „Desintegration. Ein Kongress zeitgenössischer jüdischer Positionen“. Seit 2009 ist er Mitglied des Lyrikkollektivs ,G13, organisiert gemeinsame Lesetouren und Veröffentlichungen und ist Kurator des internationalen Lyrikprojekts »Babelsprech«.
Außerdem ist er Mitherausgeber der Zeitschrift „Jalta“ – Positionen zur jüdischen Gegenwart.

Integration – das war lange wie ein Zauberwort politischer Debatten in Deutschland. In den letzten Jahren wurde es zunehmend kritisch diskutiert als tragfähiges Konzept für eine plurale Gesellschaft. Max Czolleks schreibt mit seiner Polemik „Desintegriert euch“ aus jüdischer Perspektive gegen das Integrationsparadigma an und wirft ein neues Licht auf das alte Zauberwort. Er ist wütend auf das deutsche „Integrationstheater“ und schreibt von sich selbst als “von einem, der auszog, kein Jude zu werden. Sondern ein Politikwissenschaftler, ein Schriftsteller und Intellektueller. Und von einem, der schließlich auch Jude wurde“.

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