Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation der Eberhard-Ossig-Stiftung und des Instituts Kirche und Judentum

Anmeldung per e-Mail erbeten!
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5. September 2024 | 19.00 Uhr

Michel Bergmann
„Mameleben – oder das gestohlene Glück“

Großartig und nervtötend, liebevoll und erdrückend, aufopfernd, aber auch übergriffig – Michel Bergmann liebt seine Mutter Charlotte und hält sie manchmal nicht aus. Er erzählt in diesem Buch, in dem er nichts und niemanden schont, die Geschichte dieser eigenwilligen, starken Frau: ihre Vertreibung aus Deutschland, der Verlust fast der gesamten Familie, das Glück, ihren künftigen Ehemann wiederzufinden, und dennoch ein Schicksal, bei dem sie allzu oft ganz auf sich allein gestellt ist. Geboren 1916, hatte sie eigentlich den Wunsch, Kinderärztin zu werden. Doch der Krieg veränderte alles.
Ein lebendiges Stück Zeitgeschichte.

Michel Bergmann ist Journalist, Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. Er arbeitete für Film- und Fernsehproduktionen, unter anderem war er mitverantwortlich für „Otto – der Katastrophenfilm“, verschiedene Folgen von „Polizeiruf 110“ oder „Soko Wismar“.

Musik: Elke Jahn | Gitarre