Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation der Eberhard-Ossig-Stiftung und des Instituts Kirche und Judentum

Anmeldung per e-Mail erbeten!
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24. August 2023 | 19.00 Uhr

Nora Goldenbogen
Seit ich weiß, dass du lebst

Moderation: Dr. Nora Pester
 
Nora Goldenbogen, geboren 1949 in Dresden, Diplomlehrerin und promovierte Historikerin, Gründungsmitglied un spätere Leiterin von HATiKVA – Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.V., langjährige Vorsitzende der Jdüdischen Gemeinde zu Dresden und gegenwärtig des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden. Nora Goldenbogen ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Enkel und lebt in Dresden.
 
In ihrem Buch „Seit ich weiß, dass du lebst – Liebe und Widerstand in finstersten Zeiten“ begibt sich die Historikerin Nora Goldenbogen auf die Spuren der Lebensgeschichte ihrer Eltern. Ihr Vater überlebte das KZ-Sachsenhausen, ihre Mutter die Verfolgung in Bukarest. Die Dresdner Historikerin zeichnet an Hand von Briefen die bewegende Liebes- und Leidensgeschichte ihrer Eltern nach.
Kennengelernt hatten die einander 1934 im Pariser Exil – Vater, ein deutscher politischer Emigrant, und Mutter, eine rumänische Jüdin, die in Frankreich neu anfangen wollte. Ihre Ende September 1935 in Bukarest geschlossene Ehe galt als „Rassenschande“ und konnte als Verbrechen geahndet werden. Aufgrund einer Denunziation gerieten sie ins Visier der Gestapo in der Deutschen Gesandtschaft in Bukarest. Der nationalsozialistische Verfolgungsapparat begann zu arbeiten. Sie wurden getrennt. Erst Ende 1946 trafen sie einander in Dresden wieder.
 
Musik: Alexander Bersutsky, Violine