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26. März 2026 | 19.00 Uhr

Yoed Sorek
Sima‘s Songs
CD-Cover »Simas Lieder« von Yoed Sorek

Yoed Sorek wurde 1980 in Jerusalem geboren. Im Alter von dreizehn Jahren trat er als Solist in Luciano Berios „Ofanim“ mit der Berliner Philharmonie unter der Leitung von Claudio Abbado auf.
Sein Klavier- und Gesangsstudium begann er an der Jerusalem Academy und schloss es in Den Haag ab. Im Jahr 2022 trat er bei der Holocaust-Gedenkveranstaltung des Bundestages auf. 2022 schloss er sein Kantoratstudium am Geiger Kolleg ab. Er ist Kantor der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover.

Musik: Yoed Sorek – Gesang und Klavier

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23. April 2026 | 19.30 Uhr

Stephan Lebert
Der blinde Fleck

Stephan Lebert, Jahrgang 1961, besuchte die Deutsche Journalistenschule in München. Ab 1985 arbeitete er bei der „Süddeutschen Zeitung“, danach folgte ein Jahr beim „Spiegel“, und von 1999 bis 2004 war Stephan Lebert leitender Redakteur beim „Tagesspiegel“ in Berlin. Heute arbeitet er als Redakteur für besondere Aufgaben bei der Wochenzeitung „Die Zeit“. Er wurde mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet.Im Jahr 2000 veröffentlichte Stephan Lebert das Sachbuch „Denn Du trägst meinen Namen“ über das Erbe prominenter Nazi-Kinder mit Porträts von seinem Vater, dem SZ-Journalisten Norbert Lebert. 2002 gab er gemeinsam mit seiner Mutter Ursula Lebert, einer langjährigen „Brigitte“-Autorin, die Reportagen-Sammlung „Du bist mein Augenstern. Was die Zeit aus Ehen macht“ heraus.

Musik: Jakub Sawicki | Piano

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28. Mai 2026 | 19.30 Uhr

Jacques Schuster
Im raschelnden Laub der Vergangenheit
Der Jüdische Friedhof in der Schönhauser Allee in Berlin. Ein literarischer Spaziergang

Jacques Schuster, geboren 1965 in Berlin, ist promovierter Historiker und Journalist. Er studierte Zeitgeschichte, jüdische Geschichte und Politikwissenschaften. Seit 1998 ist er in verschiedenen Positionen in der WELT-Gruppe tätig. Er war Ressortleiter Außenpolitik, leitete einige Jahre die „Literarische Welt“, war Chefkommentator und Ressortleiter Innenpolitik. Heute ist er Chefredakteur der WELT am Sonntag.

Musik: Bar Zemach | Schofar
Moderation: Dr. Nora Pester

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25. Juni 2026 | 19.30 Uhr

Gerhard J. Rekel
Lina Morgenstern: Die Geschichte einer Rebellin

Gerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren und absolvierte die Filmakademie Wien. Er ist Drehbuchautor von Tatort-Folgen, Regisseur wissenschaftlicher Dokumentationen für ARTE und ZDF sowie erfolgreicher Romanautor. Sein Buch „Monsieur Orient-Express“ wurde mit dem ITB-BookAward 2023 ausgezeichnet.
Im Anschluß laden wir zu Lina Morgensterns Lieblingssuppe.

Musik: Juliane Felsch-Grunow | Piano

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27. August 2026 | 19.30 Uhr

Marina Chernivsky
Bruchzeiten – Leben nach dem 7. Oktober

Marina Chernivsky wurde 1976 im ukrainischen Lwiw geboren und ist in Israel aufgewachsen. 2001 kam sie nach Berlin, später gründete die Psychologin hier das Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung sowie den Verein OFEK e. V., eine Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung. Sie forscht u.a. zu Shoa und Antisemitismus in Bildung und Erziehung.

Musik: Wassim Mukdad | Oud

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24. September 2026 | 19.30 Uhr

Iryna Fingerova
Zugwind

Iryna Fingerova, geboren und aufgewachsen in Odesa, lebt heute in Deutschland und arbeitet als Ärztin, Journalistin und Schriftstellerin. Ihr Schreiben umfasst Erzählungen, Romane, Theaterstücke, Essays und Kinderbücher. Iryna Fingerova ist Gründerin und Kuratorin des in Odesa ansässigen Theaters der Ohren, das einen festen Platz in der Kulturszene der Stadt einnimmt.

Musik. NN

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22. Oktober 2026 | 19.30 Uhr

Rafael Seligmann
Rafi, Judenbub. Die Rückkehr der Seligmanns nach Deutschland

Rafael Seligmann, geb. 1949 in Tel Aviv, wanderte 1957 mit seinen Eltern aus Israel nach Westdeutschland ein. Nach einer Lehre studierte er Politikwissenschaft und Geschichte in München und Tel Aviv. Er promovierte 1982 über Israels Sicherheitspolitik. Rafael Seligmann ist Publizist, Politologe, Historiker und einer der bedeutendsten jüdischen Schriftsteller der Nachkriegsgeneration. Er ist Sachbuchautor und Gründer und Herausgeber der Jewish Voice from Germany.

Musik: Sarah Junghanns | Geige, Patrick Orlich | Piano

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26. November 2026 | 19.30 Uhr

Assaf Levitin
Doppelpass – Mein Leben als Spagat zwischen Israel und Deutschland

Assaf Levitin, 1972 in Tel Aviv geboren, lebt seit 26 Jahren in Deutschland, arbeitet in Hamburg an der Reformsynagoge als Chazzan/ Kantor, lebt in Berlin
Sein musikalischer Werdegang erstreckt sich über das Komponieren, Arrangieren, das Leiten von Chören bis hin zum Unterrichten. Im Jahr 2016 schloss er seine Ausbildung zum Kantor am Abraham-Geiger-Kolleg der Universität Potsdam ab.
Seit 2014 ist Assaf mit seinem Ensemble „Die Drei Kantoren“ Teil des offiziellen Kulturprogramms des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Assaf Levitin | Gesang, Moderation, Saxophon und Klarinette
Naaman Wagner | Piano

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