Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation der Eberhard-Ossig-Stiftung und des Instituts Kirche und Judentum

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27. August 2026 | 19.30 Uhr

Marina Chernivsky
Bruchzeiten – Leben nach dem 7. Oktober

Marina Chernivsky wurde 1976 im ukrainischen Lwiw geboren und ist in Israel aufgewachsen. 2001 kam sie nach Berlin, später gründete die Psychologin hier das Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung sowie den Verein OFEK e. V., eine Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung. Sie forscht u.a. zu Shoa und Antisemitismus in Bildung und Erziehung.

Der 7. Oktober hat grundlegende Fragen aufgeworfen – für die jüdische Diaspora, aber vor allem auch für Israel. Juden fragen: Wie verstehen wir uns als Gemeinschaft nach dem 7. Oktober? Wie lässt sich über das sprechen, was in Israel und Gaza geschieht? Aber auch: Warum gelingt es der deutschen Gesellschaft bis heute nicht, Juden wirklich als Teil ihrer selbst zu begreifen? Was trägt dazu bei, dass so viele Jahre öffentlicher Debatten nicht zu einer tieferen Auseinandersetzung mit dem Erbe des Nationalsozialismus geführt haben? Die jüdische Community hat nicht nur den 7. Oktober (nach)erlebt, sondern auch Veränderungen in ihrer Beziehung zur deutschen Gesellschaft erfahren. (taz)

Musik: Wassim Mukdad | Oud