Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation der Eberhard-Ossig-Stiftung und des Instituts Kirche und Judentum

Anmeldung per e-Mail erbeten!
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28. Mai 2026 | 19.30 Uhr

Jacques Schuster
Im raschelnden Laub der Vergangenheit
Der Jüdische Friedhof in der Schönhauser Allee in Berlin. Ein literarischer Spaziergang

Jacques Schuster, geboren 1965 in Berlin, ist promovierter Historiker und Journalist. Er studierte Zeitgeschichte, jüdische Geschichte und Politikwissenschaften. Seit 1998 ist er in verschiedenen Positionen in der WELT-Gruppe tätig. Er war Ressortleiter Außenpolitik, leitete einige Jahre die „Literarische Welt“, war Chefkommentator und Ressortleiter Innenpolitik. Heute ist er Chefredakteur der WELT am Sonntag.

Dieses Buch ist mehr als ein Friedhofsführer. Jacques Schuster entführt den Leser in eine längst versunkene Welt des deutschen Judentums. Er beschreibt, was Tod und Trauer im Judentum bedeuten, zeichnet in präzisen und zugleich eindringlichen Worten die Geschichte des Judenhasses von seinen Anfängen bis zum 7. Oktober 2023 nach und schildert, was die Gräber auf dem Jüdischen Friedhof in der Schönhauser Allee von denen erzählen, die dort seit Jahrzehnten und Jahrhunderten liegen. Schuster verleiht den Toten eine Stimme und nimmt den Leser in seinen lebendig erzählten Reportagen mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Mit Fotografien von Marlene Gawrisch.

Musik: Bar Zemach | Schofar
Moderation: Dr. Nora Pester