Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation der Eberhard-Ossig-Stiftung und des Instituts Kirche und Judentum

Anmeldung per e-Mail erbeten!
info@eberhard-ossig-stiftung.de.
26. Februar 2026 | 19.00 Uhr
Regine Scheer
Bittere Brunnen. Hertha Gordon-Walcher und der Traum von der Revolution
Regina Scheer, 1950 in Berlin geboren, studierte Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität. Von 1972 bis 1976 arbeitete sie bei der Wochenzeitschrift Forum. Danach war sie freie Autorin und Mitarbeiterin der
Literaturzeitschrift Temperamente. Nach 1990 wirkte sie an Ausstellungen, Filmen und Anthologien mit und veröffentlichte mehrere Bücher zur deutschjüdischen Geschichte.
Eine politische Biografie, ein Gang durch das 20. Jahrhundert mit all seinen Hoffnungen, Enttäuschungen, Verwerfungen.
Hertha Gordon-Walcher lebte von 1894 bis Dezember 1990. Sie war u. a. die Sekretärin von Clara Zetkin, hat die Oktoberrevolution in Moskau erlebt, in Deutschland, in England, in Paris, in New York gelebt, ging 1947 aus dem Exil zurück nach Berlin, wo ihr Mann, der Gewerkschaftler Jacob Walcher und sie 1952 aus der Partei ausgeschlossen wurden. Ihr Freund Bertolt Brecht kaufte für sie ein Haus und unterstützte sie bis zu seinem Tod 1956.
Musik: Karsten Troyke, Gitarre
